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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenVergleichstest: JVC GZ-MS90
JVC GZ-MS90
Rank und schlank gibt sich das Gehäuse der JVC MS90. Sie kann es sich leisten, sie hat keinen internen Speicher an Bord und ist auf eine SD-Karte angewiesen. Die Konica-Minolta-Optik erlaubt einen 28-fachen Zoom und brilliert mit dem Weitwinkel-Rekord von 36 mm verglichen mit einer Kleinbildkamera. Das wird insbesondere jene Filmer freuen, die häufig Aufnahmen in Innenräumen machen und mit der JVC selbst bei geringeren Abständen das ganze Motiv auf dem Schirm haben. Die Telebrennweite geht mit knapp 1.300 mm voll in Ordnung, zumal der Bildstabilisator der Aufgabe gut gewachsen ist. Der Zoomhebel reagiert sanft und lässt sich prima dosieren; hektische Zoomfahrten stehen also nicht zu befürchten. Der Akku wird von außen angeflanscht und ist zwar flach, kann in der Länge aber ausreichend Zellen unterbringen, so dass die Kapazität für gute drei Stunden Video mit aufgeklapptem Display reicht.

Bild- und Tonqualität
Mit kräftigen Farben spielt sich die JVC MS90 in den Vordergrund. Wird es dunkel, nimmt freilich auch die Farbsättigung ab, bei weniger als 100 Lux sogar sehr. Für Aufnahmen bei Kerzenlicht ist die JVC also nicht so gut geeignet, die einsetzende Rauschunterdrückung zeichnet dann sämtliche Konturen weich. Die Auflösung bei Tag ist indes so gut, dass JVC eigentlich darauf verzichten könnte, die Konturen nachzuschärfen. Die Tonaufnahmen sind klar und hell, auf das letzte Quäntchen Grundton kann man verzichten, weil sich dadurch auch unerwünschte Nebengeräusche in Grenzen halten.
Kategorie: Camcorder
Produkt: JVC GZ-MS90
Preis: um 300 Euro




